„Schmuck ist am Körper getragen mit dem Menschen verbunden, mit seiner Persönlichkeit. Das Medium Schmuck, bzw. das Schmücken, ist in seiner Bedeutung so vielfältig wie die Menschen selbst. Für mich gibt es so viele Schmuckdefinitionen wie es persönliche Beziehungen der Menschen zum Schmuck gibt.
Diejenigen, die Schmuck tragen, brauchen und gebrauchen das Schmücken aus den unterschiedlichsten Gründen. Manchmal erinnert Schmuck an Vergangenes, manchmal wirkt er schützend, manchmal zeigt er Prestige und Status . . .
Er wird nach und nach zu etwas Persönlichem.
Mein Ausgangspunkt für das Machen von Schmuck ist der Mensch und/oder der Alltag der Menschen. Was machen die Menschen? Was beschäftigt sie? Was beschäftigt mich? Ich erfinde mir Aufgaben; hier beginnt mein kreativer Prozess. Meine Wahl des Materials, der Form, der Farbe und der Arbeitstechnik sind inhaltlich auf ein Projekt, eine Idee bezogen. Zurzeit interessieren mich Lösungen, die sowohl als Unikat, wie auch im seriellen Kontext funktionieren. Ich bezeichne diese als Serienunikate“.
Das Konzept der Arbeit ist das einmalige Wickeln eines Grashalmes und deren Materialisierung in Metall. Die gewickelten Grasringe werden mit Hilfe der Gießtechnik hergestellt. Sie verbrennen während des Gießprozesses.
„Ich zeige den Menschen gegossene Grasringe in unterschiedlichem ästhetischem Muster“:
• gewickelte Ringe aus Gras, die als Unikat gegossen werden können. . . (inklusive Fotodokumentation)
• Eisen, Silber mit Gipsresten vom Gussprozess, Silber traditionell bearbeitet, Stahl (Edelstahl)
• Feingold und Gold in verschiedenen Legierungen in Gelb-, Rot-, Rosé-, Weiß- und Graugold oder Platin und Palladium
„Ich könnte mir vorstellen, dass Gras in Galerien wächst. Die Menschen könnten sich dort oder einfach auf einer Wiese ihren Ring selber wickeln. Wenn jemand seinen Grasring in Silber oder Gold sehen möchte, dann kann dies geschehen“.